Wirtschaftliche Bedeutung

Die Buche überzeugt durch ihre NutzungDie Buche und ihre Verwendung Die Buche als Grundstoff

Die Buche überzeugt durch ihre Nutzung

Ein Raummeter Buchenholz ist teurer als Nadelholz. Jedoch liegt auch der Brennwert ( = Wärmeabgabe und Brenndauer) wesentlich höher.

Ein Raummeter Buchenholz ist teurer als Nadelholz. Jedoch liegt auch der Brennwert ( = Wärmeabgabe und Brenndauer) wesentlich höher.

Der Volksmund sagt: Brennholz erwärmt dreimal: beim Fällen, beim Spalten und beim Verbrennen.

Der Volksmund sagt: Brennholz erwärmt dreimal: beim Fällen, beim Spalten und beim Verbrennen.

Regionale Wertschöpfung

Holzernte fördert die regionale Wertschöpfung und die Klima­neutralität in der Region.
Menschen vor Ort, Waldbesitzer, Waldarbeiter, Fuhrunternehmer, Holzverarbeiter leben davon.

 

 

 

 

 

 

Maschinen helfen bei der Holzverarbeitung. Hier kommt ein hydraulischer Holzspalter zum Einsatz.

Maschinen helfen bei der Hozverarbeitung. Hier kommt ein hydraulischer Holzspalter zum Einsatz.

Der Heizwert von Buchenbrennholz ist fast unschlagbar. Ein Raummeter trockenes Buchenholz ersetzt ca. 200 Liter Heizöl.

Der Heizwert von Buchenbrennholz ist fast unschlagbar. Ein Raummeter trockenes Buchenholz ersetzt ca. 200 Liter Heizöl.

Naturnahe Bewirtschaftung

Im naturnah bewirtschafteten Wald wird natürlichen Prozessen viel Raum gegeben. Doch es wird auch steuernd eingegriffen: durch die Fällung einer Nachbarbuche bekommt eine ­andere Buche mehr Raum zum Wachsen.

 

 

 

 

 

Die Buche und ihre Verwendung

Bau- und Konstruktionsholz

In einer Wohnumgebung aus Holz fühlt man sich automatisch wohl und entspannt. Dieses Erlebnis ­basiert zum einen auf der behag­lichen Wirkung, die Holz durch seine sympathische, warme ­Oberfläche in Häuser und Räume bringt. Zum anderen auch auf den interessanten natürlichen Eigenschaften des Holzes, die heute von immer mehr Bauherren neu entdeckt werden. Wer beim Bauen bewusst auch auf den Umweltschutz achtet, entscheidet sich natürlich für Holz. Denn dieses Material schont Ressourcen und Klima gleich in mehrfacher Hinsicht: Als nachwachsender Rohstoff weist Holz eine hervorragende Ökobilanz auf, die schon beim Herstellungsprozess mit Abstand auf Platz 1 der Baumaterialien liegt. Aber auch über die gesamte Lebensdauer des Hauses liegt Holz in Punkto Nachhaltigkeit weit vorn. Mit Holz zu bauen, ist eine solide und zukunftssichere Investition. Denn Häuser, Anbauten und Fassaden aus Holz überdauern viele Jahrzehnte. Modernisierungen, Aus-, An- und auch Umbauten lassen sich mit Holz jederzeit verwirklichen – und das schnell und effizient. Holzbau ist Vertrauenssache. Gut also, wenn Ihnen gut ausgebildete, erfahrene Fachleute als Partner zur Seite stehen: Zimmerer, die genau wissen, wie sich die beste Lösung für Ihre Anforderungen optimal realisieren lässt.

Stütz- und Deckenbalken aus Buchen-FurnierSchichtholz haben um 1/3 geringere Dimensionen als Vergleichbare aus Fichte.

Stütz- und Deckenbalken aus Buchen-FurnierSchichtholz haben um 1/3 geringere Dimensionen als Vergleichbare aus Fichte.

Parkett aus Buchenholz ist beliebt und wird viel verbaut. Vor allem seine guten Eigenschaften zur Verarbeitung werden geschätzt.

Parkett aus Buchenholz ist beliebt und wird viel verbaut. Vor allem seine guten Eigenschaften zur Verarbeitung werden geschätzt.

Auch im Innenausbau macht Buchenholz eine gute Figur. Seine ruhige und helle Erscheinung und seine Langlebigkeit sind große Vorteile.

Auch im Innenausbau macht Buchenholz eine gute Figur. Seine ruhige und helle Erscheinung und seine Langlebigkeit sind große Vorteile.

Im Möbelbau ist Buchenholz ebenfalls sehr beliebt. Das Holz besticht durch seine Farbe und die ruhige Oberfläche.

Im Möbelbau ist Buchenholz ebenfalls sehr beliebt. Das Holz besticht durch seine Farbe und die ruhige Oberfläche.

Die Buche als Grundstoff

Modal: Die Faser aus Buchenholz

Der höchste Wert von Buchenholz liegt künftig wohl darin, dass es Rohstoffe ersetzt, deren Gewinnung und Herstellung weit weniger umwelt- und klima­freundlich ist. Dazu gehört die Faser, die aus Buchenholz gewonnen und zu Modal weiterverarbeitet wird.
Modal ist eine moderne Faser, ­bekannt als „die bessere Viskose“. Modalfasern werden wie Viskose zu 100 Prozent aus Zellulose ­gewonnen, also aus Pflanzen­fasern, und gehören somit zu den zellulosischen Chemiefasern.
Der Unterschied zu Viskose liegt im Spinnverfahren, das unterschiedliche Eigenschaften des fertigen Stoffs mit sich bringt: So sind Modalstoffe im Vergleich zu ­Viskose, Baumwolle oder anderen Stoffen, glatter, saugfähiger, hitze­bestän­diger und haben eine ­höhere Festigkeit.
Trotz der natürlichen Herkunft des Rohstoffs zählt Modal aufgrund der Verarbeitung zu den Chemie- und Synthetikfasern. Für die Herstellung wird das Holz entrindet, in kleine Späne abgespalten, auf­bereitet und schließlich in einem maschinellen Spinnverfahren über Düsen zu einem Fasermaterial zusammengesponnen.

Diese Vorteile und Eigenschaften hat Modal:
• Der Stoff ist elastisch und formbeständig – ideal zum Beispiel für Strickjacken und Pullover.
• Da Modal saugfähig, atmungsaktiv, weich und anschmiegsam ist, hat der Stoff besonders angenehme Trageeigenschaften, – er ist ideal für Wäsche.
• Modal ist knitterarm.
• Die lange Lebensdauer macht den Stoff besonders beliebt.
• Die glatten Modalfasern sorgen auch bei Allergikern und Menschen mit sensibler Haut für hohen Tragekomfort.
• Die Verarbeitungsmöglichkeit von Modal ist einfach und industriell wie handwerklich sehr gut; auch beim Schneider ist der Stoff sehr beliebt.